Update zum Experiment Wintersaat

Früh Ernten durch Wintersaat

Werbeanzeigen

Schwups und es ist April. Wie schnell das wieder geht. Ich freue mich über die allerersten Zeichen der erwachenden Natur, wie Schneeglöckchen und Krokus und im Handumdrehen ist es April und die Osterglocken sind in voller Blüte.

Natürlich gibt es dann viel auf einmal zu tun. Und meine Posts kommen wieder seltener. Aber ein Update zur Wintersaat ist sicher interessant.

Tatsächlich sind einige Sorten recht früh gekeimt.

Keimlinge
17.02.19 erste Keimlinge

Die Aussaat war am 17.01.2019 und schon vier Wochen später sah man die Keimlinge.

Zwischendurch kam ich nicht dazu Bilder aufzunehmen. Es war auch nicht allzu spektakulär. Der März war ein eher milder und nicht allzu feuchter Monat bei uns.

Ausser den Radieschen sind der Spinat und auch einige Salate gekeimt.

Beet
Frühlingsbeet mit Radieschen, Spinat, Möhre und Salat

Gestern war dann schon die erste Ernte des Radieschens „French Breackfast“ möglich. Ein sehr knackiges und eher mildes Radieschen.

Radieschen
1.04.2019 erstes Radieschen

Das ist kein Aprilscherz. Es war wirklich sehr lecker.

die Möhre Rotin keimt jetzt zwischen den Radieschen, die als Markiersaat dienten

Die Radieschen dienten als Markiersaat für die Möhre der Sorte Rotin. Sie wird erst groß, wenn die Radieschen schon abgeerntet sind.

Fazit: Wintersaat ist super

Eigentlich hatte ich mich für die Wintersaat entschieden um jetzt weniger Arbeit mit der Aussaat zu haben. Ich bin wirklich erstaunt jetzt schon im Freiland ernten zu können. Eines habe ich noch vergessen zu erwähnen. Ich hatte die ganze Zeit ein Schutzfließ darüber.

Tomatensorten in meinem Garten

Es ist März und langsam steht die Aussaat für Tomaten auch bei mir an. Über die Jahre haben sich so manche Sorten angesammelt.

Von vielen habe ich keinen Sortennamen, weil sie aus einer Jubiläumsmixtüte der Tomatengärtnerin „Lila Tomate“ stammen.

Wieder andere haben sich verkreuzt und sind größer, kleiner oder andersfarbig als das Original. Deshalb verwende ich Arbeitsnamen.

Tomatensorten

Tomatensorten 2018 in meinem Garten

Neu waren in diesem Sommer Sorten, die mir Freunde aus Russland mitgebracht haben:

-schwarzer Zigeuner

-Schokolandnij

-Shani

-sibirische Malachit

-rosa Birnchen

-Robusta

-orange Banana

Einige meiner Cocktailtomaten werde ich auch nicht missen wollen. Allen voran die gelben Sorten und auch die schöne mit dem roten Stern 🌟

Leider werde ich dieses Jahr nicht alle Sorten kultivieren können. Einfach aus Platzgründen.

Ich habe natürlich meine geschmacklichen Lieblinge. Das rosa Birnchen und die sibirische Malachit gehören dazu. Die gelbe Cocktailtomate und auch die ein oder andere Fleischtomate sind dabei!

Neue Sorten werden probiert. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Ich mag einfach die bunte Vielfalt!

Bis demnächst eure Andrea

Experiment Wintersaat

Von der Schwedin Sara Bäckmo habe ich gehört, dass sie schon auf den gefrorenen Boden ihre frühe Saaten ausbringt. Da es später im Jahr viel zu tun gibt macht sie dass schon im Winter. Dann deckt sie die Saaten mit Fliess oder einem Gitter ab, damit Tiere die Samen nicht ausgraben. Keimen tut es dann, wenn es die Temperaturen zulassen.

Sara hat einen YouTube Kanal auch auf Englisch und gärtnert in Schweden mit Erfolg.

Also musste ich das auch probieren. Am 17.01. habe ich Rettich, Radieschen und die Karotte Pariser Markt ausgesät. Und was soll ich sagen, die Radieschen zeigen sich schon!

Radieschen gerade gekeimt

Hier sieht man die jungen Radieschen aus der Erde spitzen

Inzwischen warten noch weitere Saaten in der Erde auf ihre Zeit.

Drei verschiedene Sorten Spinat. Ich will vergleichen welcher mir am besten behagt. Gut wächst und gut schmeckt.

Auch sind Salate eingezogen. Letztes Jahr haben mir Freunde Samen aus Russland mitgebracht. Da bin ich sehr gespannt. Manche Sorten säe ich das erste mal. Der Eisbergsalat war schon letztes Jahr im Beet und war sehr lecker.

Saatgut
Radieschen, Spinat und Salat

Nun werde ich beobachten wie sich das ganze macht. Noch habe ich ein Fliess über dem Beet. Und ich muss auch schon Gießen. Es ist doch recht trocken im Moment.

Probiert ihr auch Neues? Erzählt doch mal.

Wilde Scilla-Blüte in Lauffen am Neckar

Wanderung durch das Naturschutzgebiet „alte Neckarschleife“ in Lauffen am Neckar

Über die Angebote des Naturparks Stromberg-Heuchelberg wurde ich darauf aufmerksam, dass wohl ungewöhnlich viele wildwachsende Scilla (Blausterne) in der alten Neckarschleife von Lauffen blühen sollen.

Kurz bevor die Zaber in den Neckar fließt, war der Neckar gezwungen einen kreisförmigen Bogen um einen Felsen zu machen. Doch die Kraft der Erosion war mächtig und der Neckar durchbrach den Fels. Nun musste er nicht mehr den Umweg um den Felsen nehmen. Zurück blieb ein Feuchtbiotop mit einzigartiger Vegetation.

Ein Rundwanderweg ist als Naturgeniesser-Tour ausgewiesen.

Ich füge mal einen Link der Tournschreibung ein.

Naturgeniesser-Tour

Zunächst geht es ein kurzes Stück entlang der Bahnlinie. Nicht viel später kommt man schon zum Bereich des Naturschutzgebietes. Der Weg führt durch den Kaywald

Ich freue mich über die ersten kleinen wilden Scilla-Blüten. Vor dem Start zur Wanderung wusste ich nicht ob wir den Zeitpunkt genau erwischt haben. Die lange Kälte war dieses Jahr ja wirklich außergewöhnlich.

Die Blümchen sind so klein, dass man ihre Schönheit leicht übersehen kann. Hier wachsen sie jedoch in so großer Menge, dass einen besonderen Flair verbreiten. Und der Naturliebhaber freut sich wirklich über die vielen blauen Sterne am Boden.

Scilla Blaustern

Zweiblättrige Blausterne gehören zu der Familie der Spargelgewächse und ist mit den Hyazinthen verwandt.  Kleine Zwiebeln ruhen in der Erde und so kann die Pflanze den Winter überstehen. Sie gehören zu den krautigen Pflanzen. Im März ist ihre Zeit. Jetzt blüht der Blaustern.

Scilla Blaustern

Manche der Blausterne sind sogar weiß. Sie stechen förmlich aus der Masse heraus.Weiße Scilla

Die Neckarschleife ist ja das ehemalige Flussbett des Neckars. Hier sammelt sich immer noch viel Wasser. Das Feuchtgebiet bietet vielen Lebewesen Lebensraum. Die Bäume sehen sehr skurril aus. Es scheint so als würden s auf kleinen Inseln wachsen.

Der Fussweg ist nicht befestigt. Man sollte gute Schuhe tragen. Bei Nässe ist es hier etwas glitschig und man kommt leicht ins rutschen.

Feuchtgebiet

Dieses Farn nennt sich Hirschzunge und ist nur an wenigen Plätzen in unserer Region zu finden. Es steht unter Naturschutz.

Hirschzungenfarn

Die Schleife ist recht bald durchwandert. Urwüchsig ist hier die Natur. Man sieht viele blaue Blüten. Jedoch als ich da war sah man nicht wie in manchen Parks einen ganzen blauen Teppich. Schön war es aber allemal.

Bald kommt man zu Feldern und Weinbergen. Die hier die Landschaft prägen. Noch eine Weile darf man wunderschöne Seen bestaunen an denen der Weg vorbeizieht.

Charlie hat hier seine Freude.

Auch der Blick von oben auf diese besondere Landschaft enttäuscht nicht. Sanfte Hügel mit abwechslungsreicher Kulturlandschaft.

Der Weg geht durch die Weinberge und führt nach Lauffen am Neckar. Man hat einen wunderschönen Panoramablick.

Lauffen am Neckar

Lauffen am Neckar hat sicherlich noch mehr zu bieten als diese wunderschöne Wanderung. Jedoch reichte uns die Zeit nicht mehr. Wir werden wieder kommen.

Vielleicht hat euch die Beschreibung Lust gemacht auch einmal hier lang zu wandern.

Eure Andrea

Jungpflanzenanzucht Update

Im Februar hatte ich angefangen die ersten Samen in die Erde zu stecken.

Da waren frühe Salatsorten und einige Kohlpflanzen am Start.

Wie ist es den kleinen ergangen?

Wenige Tage nach der Aussaat zeigten sich schon die Kohlrabi. Sie sind mir im warmen natürlich recht schnell gewachsen und sollten früh ins Gewächshäusle ziehen. Dort hatte sich Blumenkohl schon ein paar Tage gut gemacht.

Hier sieht man die Kleinen, sind richtig kräftig gekommen. Sämlinge kUmtopfen, pikierenZeitungstöpfchen

Da noch einige Pflanzen in der selben Palette zur Anzucht waren, die aber Wärme brauchten, mussten die Lieben in Papiertöpfchen umziehen.

Das haben sie auch gut überstanden.

Jedoch just an dem Tag. als sie nach draußen wanderten gab es Minus acht Grad über Nacht. Und die folgenden Nächte sollten noch kälter werden.

Tomatengewächshhaus

Einige Kerzen hielten die Temperatur tatsächlich um Null Grad. Ein paar Tage hielten die kleinen Kohlrabi stand. Doch als Minus 15 Grad in der Nacht waren, gaben sie auf. Blumenkohl und Zwiebeln überstanden jedoch schadenfrei. Danke an alle Kerzenspender. Hier wurden die Adventskranzstumpenkerzen verbraucht.

Auch meine Salatpflanzen leben und wachsen.

SalatanbauErste Salaternte Anfang März

Sie geben erste kleine Ernten her. Soooo herrlich frisch und lecker!

Ich kann gar nicht sagen um welche Sorte Pflücksalat es sich hier handelt. Ich hatte Salat blühen lassen und im Herbst gingen kleine Salatpflanzen auf, die dann im Gewächshäusle überwinterten und jetzt erntereif sind.

Ein paar Tage später waren dann die nächsten Kohlpflanzen da und durften im Haus bleiben.

Kohl SämlingeMein Saatgut vom sibierischen roten Blattkohl war schon fünf Jahre alt. Ich dachte es würde nicht mehr keimen und ich habe alle Samen ausgesät. Ups 🤭, nun geht es wild her.

Am Wochenende also Großaktion. Alle Pflänzchen pikiert und ab ins kühle gestellt.

Die erste Nacht haben sie toll überstanden 👏. Bravo ihr Kleinen! Jungpflanzenanzucht Jungpflanzenanzucht

Ach ja, der Wirsing Vorbote3 steht auch schon eine Woche im Gewächshaus mitsamt dem Fenchel. Er wächst schon schön.

Die ersten Tomatensorten sind gepflanzt. Hauptsächlich die Fleischtomaten. Denn ich glaube sie brauchen länger bis zur Reife. Ich bin mal gespannt auf wieviele Sorten ich dieses Jahr komme. Auch wenn ich manche nicht wieder aussäe, werden es jedes Jahr mehr.

Doch dies wird ein extra Post.

Am Aalkistensee

Gassirunde ins Naturschutzgebiet

Zur Zeit hat uns die eisige Kälte im Griff. Und ganz ehrlich, es braucht schon einiges an Überwindung sich dick einzupacken um mit dem Hund ein Stündchen Gassi zu gehen.

Schließlich hätte ich eher den Frühling erwartet, jetzt Ende Februar. Aber ich wurde mehr als gut entlohnt von der Schönheit der Natur. Dafür bin ich dankbar.

Charlie ist jetzt sieben Monate alt. Es macht riesig Spaß mit ihm zu laufen. Manchmal überkommt ihn die Lebensfreude und er rast in voller Geschwindigkeit im Kreis herum.

Das wirkt so ansteckend.

Charlie Mischlingshund

Charlie MischlingshundCharlie in Nahaufnahme

Der Weg führt uns an den Aalkistensee bei Maulbronn. Dieser See diente den Mönchen des hiesigen Klosters zum Fischfang. Er wurde von ihnen angelegt und gepflegt. Man fing hier auch Aale. Das Kloster Maulbronn ist Weltkulturerbe gerade weil auch diese viele Wirtschaftanlagen um das Kloster herum erhalten sind.

Aalkistensee 1

Heute ist es ein Naturschutzgebiet mit hohem Erholungswert.

Vor allem viele Vögel finden hier ein Refugium.

Jetzt im Winter gibt es Überwinterungsgäste aus dem Norden. Viele Vogelarten machen hier auch Rast beim Durchflug.

Noch immer werden hier Fische geangelt.

Der Hauptweg geht über den Damm, der den See aufstaut. Hier begegnet man vielen Ausflüglern und vielen Anglern.

An einem kurzen Teilstück führt der Pfad direkt am naturbelassen Seeufer entlang. Hier gibt es stille Ecken mit wunderbarem Ausblick.

Aalkistensee 2

Aalkistensee 3

Der Zahn der Zeit hat hier genagt. Lebensraum für viele Insekten.

Aalkistensee 4

Auch Charlie genießt hier die Freiheit. Da er ein ganz lieber ist und auch Vögel in Ruhe lässt, kann ich ihn unbedenklich von der Leine lassen. Gerne setzt er sich für mich auch in Pose.

Ich finde diesen See so besonders, weil er ein künstlich angelegter See ist. Die Mönche erbauten das Kloster um 1100 nach Christus und sicher gibt es den See schon genauso lange. Inzwischen wirkt er so natürlich und bietet so vielen Lebewesen einen Lebensraum. Das ist doch einmal eine schöne Entwicklung.

Das können wir doch auch leisten. Lasst uns Lebensräume in unseren Gärten kreieren.

Habt ihr Lebensräume für Insekten und Wildtiere in euren Gärten?

Jeder qm zählt!

Eure Andrea und Charlie

Eisblumen

Schnee verzaubert den Garten

Ach herrje, Ende Februar bald März, wird’s klirrend kalt. Meine Jungpflanzen sind schon ins unbeheizte Gewächshäusle gezogen. Nun, Kohl und Zwiebeln können das hoffentlich ab. Zuerst kam eine Ladung Schnee. Ich bin ja immer fasziniert wie die Welt dann so verzaubert aussieht. Das möchte ich einfach kurz mit euch teilen.

Hier hat die wilde Karde ein Schneehäublein auf.

Ist das nicht der Knaller? Das rot der Hagebutten kommt erst jetzt richtig zum Leuchten.

Er wirkt so ruhig, mein Garten mit der dicken Schneedecke und den Hühnern.

Winterschneeball

Hier nochmal Winterschneeball im Blütenknäuel. An warmen Tagen bietet er den ersten Bienen Nektar. Und er duftet betörend. Wirklich sehr schöner Strauch!

Ich hoffe ihr könnt ein wenig mit mir diese kleinen Schönheiten genießen. Kommt gut über die nächsten sehr kalten Tage!

Liebe Grüße

Eure Andrea