Jungpflanzenanzucht Update

Im Februar hatte ich angefangen die ersten Samen in die Erde zu stecken.

Da waren frühe Salatsorten und einige Kohlpflanzen am Start.

Wie ist es den kleinen ergangen?

Wenige Tage nach der Aussaat zeigten sich schon die Kohlrabi. Sie sind mir im warmen natürlich recht schnell gewachsen und sollten früh ins Gewächshäusle ziehen. Dort hatte sich Blumenkohl schon ein paar Tage gut gemacht.

Hier sieht man die Kleinen, sind richtig kräftig gekommen. Sämlinge kUmtopfen, pikierenZeitungstöpfchen

Da noch einige Pflanzen in der selben Palette zur Anzucht waren, die aber Wärme brauchten, mussten die Lieben in Papiertöpfchen umziehen.

Das haben sie auch gut überstanden.

Jedoch just an dem Tag. als sie nach draußen wanderten gab es Minus acht Grad über Nacht. Und die folgenden Nächte sollten noch kälter werden.

Tomatengewächshhaus

Einige Kerzen hielten die Temperatur tatsächlich um Null Grad. Ein paar Tage hielten die kleinen Kohlrabi stand. Doch als Minus 15 Grad in der Nacht waren, gaben sie auf. Blumenkohl und Zwiebeln überstanden jedoch schadenfrei. Danke an alle Kerzenspender. Hier wurden die Adventskranzstumpenkerzen verbraucht.

Auch meine Salatpflanzen leben und wachsen.

SalatanbauErste Salaternte Anfang März

Sie geben erste kleine Ernten her. Soooo herrlich frisch und lecker!

Ich kann gar nicht sagen um welche Sorte Pflücksalat es sich hier handelt. Ich hatte Salat blühen lassen und im Herbst gingen kleine Salatpflanzen auf, die dann im Gewächshäusle überwinterten und jetzt erntereif sind.

Ein paar Tage später waren dann die nächsten Kohlpflanzen da und durften im Haus bleiben.

Kohl SämlingeMein Saatgut vom sibierischen roten Blattkohl war schon fünf Jahre alt. Ich dachte es würde nicht mehr keimen und ich habe alle Samen ausgesät. Ups 🤭, nun geht es wild her.

Am Wochenende also Großaktion. Alle Pflänzchen pikiert und ab ins kühle gestellt.

Die erste Nacht haben sie toll überstanden 👏. Bravo ihr Kleinen! Jungpflanzenanzucht Jungpflanzenanzucht

Ach ja, der Wirsing Vorbote3 steht auch schon eine Woche im Gewächshaus mitsamt dem Fenchel. Er wächst schon schön.

Die ersten Tomatensorten sind gepflanzt. Hauptsächlich die Fleischtomaten. Denn ich glaube sie brauchen länger bis zur Reife. Ich bin mal gespannt auf wieviele Sorten ich dieses Jahr komme. Auch wenn ich manche nicht wieder aussäe, werden es jedes Jahr mehr.

Doch dies wird ein extra Post.

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Am Aalkistensee

Gassirunde ins Naturschutzgebiet

Zur Zeit hat uns die eisige Kälte im Griff. Und ganz ehrlich, es braucht schon einiges an Überwindung sich dick einzupacken um mit dem Hund ein Stündchen Gassi zu gehen.

Schließlich hätte ich eher den Frühling erwartet, jetzt Ende Februar. Aber ich wurde mehr als gut entlohnt von der Schönheit der Natur. Dafür bin ich dankbar.

Charlie ist jetzt sieben Monate alt. Es macht riesig Spaß mit ihm zu laufen. Manchmal überkommt ihn die Lebensfreude und er rast in voller Geschwindigkeit im Kreis herum.

Das wirkt so ansteckend.

Charlie Mischlingshund

Charlie MischlingshundCharlie in Nahaufnahme

Der Weg führt uns an den Aalkistensee bei Maulbronn. Dieser See diente den Mönchen des hiesigen Klosters zum Fischfang. Er wurde von ihnen angelegt und gepflegt. Man fing hier auch Aale. Das Kloster Maulbronn ist Weltkulturerbe gerade weil auch diese viele Wirtschaftanlagen um das Kloster herum erhalten sind.

Aalkistensee 1

Heute ist es ein Naturschutzgebiet mit hohem Erholungswert.

Vor allem viele Vögel finden hier ein Refugium.

Jetzt im Winter gibt es Überwinterungsgäste aus dem Norden. Viele Vogelarten machen hier auch Rast beim Durchflug.

Noch immer werden hier Fische geangelt.

Der Hauptweg geht über den Damm, der den See aufstaut. Hier begegnet man vielen Ausflüglern und vielen Anglern.

An einem kurzen Teilstück führt der Pfad direkt am naturbelassen Seeufer entlang. Hier gibt es stille Ecken mit wunderbarem Ausblick.

Aalkistensee 2

Aalkistensee 3

Der Zahn der Zeit hat hier genagt. Lebensraum für viele Insekten.

Aalkistensee 4

Auch Charlie genießt hier die Freiheit. Da er ein ganz lieber ist und auch Vögel in Ruhe lässt, kann ich ihn unbedenklich von der Leine lassen. Gerne setzt er sich für mich auch in Pose.

Ich finde diesen See so besonders, weil er ein künstlich angelegter See ist. Die Mönche erbauten das Kloster um 1100 nach Christus und sicher gibt es den See schon genauso lange. Inzwischen wirkt er so natürlich und bietet so vielen Lebewesen einen Lebensraum. Das ist doch einmal eine schöne Entwicklung.

Das können wir doch auch leisten. Lasst uns Lebensräume in unseren Gärten kreieren.

Habt ihr Lebensräume für Insekten und Wildtiere in euren Gärten?

Jeder qm zählt!

Eure Andrea und Charlie

Eisblumen

Schnee verzaubert den Garten

Ach herrje, Ende Februar bald März, wird’s klirrend kalt. Meine Jungpflanzen sind schon ins unbeheizte Gewächshäusle gezogen. Nun, Kohl und Zwiebeln können das hoffentlich ab. Zuerst kam eine Ladung Schnee. Ich bin ja immer fasziniert wie die Welt dann so verzaubert aussieht. Das möchte ich einfach kurz mit euch teilen.

Hier hat die wilde Karde ein Schneehäublein auf.

Ist das nicht der Knaller? Das rot der Hagebutten kommt erst jetzt richtig zum Leuchten.

Er wirkt so ruhig, mein Garten mit der dicken Schneedecke und den Hühnern.

Winterschneeball

Hier nochmal Winterschneeball im Blütenknäuel. An warmen Tagen bietet er den ersten Bienen Nektar. Und er duftet betörend. Wirklich sehr schöner Strauch!

Ich hoffe ihr könnt ein wenig mit mir diese kleinen Schönheiten genießen. Kommt gut über die nächsten sehr kalten Tage!

Liebe Grüße

Eure Andrea

Vom Schneeglöckchen finden

Schneeglöcken und wie sie wachsen

Manchmal ist der Himmel grau verhangen und feucht kalte Luft lockt nicht gerade zum raus gehen. Aber gerade dann spürt man oft die Lebensgeister erwachen, hat man es erst einmal geschafft. Warm eingepackt fühlt es sich dann auch schon nicht mehr so übel an.

Ich bin ja völlig verliebt in alle möglichen Pflanzen. Mich begeistert alles. Aber jetzt im zeitigen Frühjahr staune und freue ich mich total über jedes Blümchen, das aus der Erde lugt.

Nach an paar Schritten finde ich an einem etwas außerhalb liegenden Gartengrundstück ein Meer von Schneeglöckchen. Ich würde am liebsten mit den Händen darüber streichen und mir vorstellen wie sie alle hell erklingen, die kleinen Glöckchen.

Aber ehrfürchtig setze ich lieber keinen Fuß hinein in das kleine Blütenmeer. Schneeglöckchen leuten den Vorfrühling ein.

Sie sind auch eine schöne Kindheitserinnerung. In der Nähe unserer damaligen Wohnung gab es auch solch ein Schneeglöckchen Meer. Direkt auf dem Grundstück unseres Imkers. Ich liebte dort die ersten kleinen Sträußchen zu pflücken. Ich erinnere mich gut, wie Mutter mir zeigte den Stil möglichst ganz unten abzuknipsen, damit man sie überhaupt in ein Väslein stellen konnte.

Zurück zum Spaziergang:

Kurz darauf überraschen uns dicke Schneeflocken. Die so nass sind, dass man sie snowdrops (engl. für Schneeglöckchen wörtlich aber Schneetropfen) nennen könnte.

Dann führt mich der Weg auf einem schmalen Trampelpfad weiter in ein nahegelegenes Wäldchen. Beinahe wäre ich blind an den Blümchen vorbei gegangen. Als ich für Charlie ein paar Leckerli versteckte, die er erschnüffeln sollte, trat ich beinahe auf einen wilden Krokus und ups ….. auf ein Schneeglöckchen.

So ein einzelnes Glöckchen auf dem Waldboden ist gar nicht einfach zu erkennen.

Sogar die Krokusse fallen im trüben Schneelicht kaum auf.

Da kommen mir Sätze in den Sinn.

Gemeinsam sind wir stark.

Aber auch

Aus eins wird zwei – aus zwei wird viel.

Was braucht es dazu?

Wir brauchen wie die Schneeglöckchen das richtige Umfeld. Guten Nährboden und Raum uns auszubreiten. Das richtige Klima und Zeit. Wird uns das zuteil so gelingt unser Leben mühelos. Haben wir es nicht, so bleibt es ein ständiger Kampf. Das ist es was wir für unsere Kinder tun können. Ihnen diesen Garten zum wachsen vorbereiten.

So und wo wächst den das Schneeglöckchen gern?

Es bevorzugt feuchte und schattige Standorte. Also sie kommen häufig in Auen, Laubwäldern oder Waldwiesen vor. Den Sommer überdauern sie, indem sie sich in ihre Zwiebel zurückziehen. Der wissenschaftliche Name ist Galanthus und kommt aus dem Griechischen. Es bedeutet Milchblüte. Die Samenkapseln des Schneeglöckchens hängen schwer auf den Boden. Ameisen tragen sie als Futter in den Bau. Sie fressen aber nur die fleischige Hülle. Der eigentliche Samen bleibt erhalten. Da die Ameisen oft auch schon unterwegs zum Bau die Kapseln aufressen tragen sie zur Verbreitung der Glöckchen bei. Die Schneeglöckchen sind Amaryllis Gewächse.

Also möchtet ihr gerne Schneeglöckchen im Garten haben? Dann sucht Ihnen ein schattiges und feuchtes Plätzchen und freut euch über Ameisen. Ach ja. Da es so früh im Jahr wenig blühendes gibt sind sie eine gute Nahrungsquelle für unsere Bienchen und Hummeln.

Auf in den Vorfrühling!

Eure Andrea

Jungpflanzenanzucht für meinen Küchengarten

Allgemeiner Überblick über Aussaaten im Februar

Eines meiner großen Leidenschaften ist der Garten. Ich baue auch einiges an Gemüse an. Ich mag es einfach wenn aus ganz kleinen Samenkörnchen wunderschöne große Pflanzen werden.

Und ehrlich gesagt können Gemüsepflanzen wunderschön sein.

Heute nun ist laut Mondkalender ein Blatttag. Das bedeutet, dass man jetzt besonders guten Erfolg hat mit Blattgemüsen wie Salate, Kohlarten, Fenchel, Spinat und Lauch.

Da ich aber nun mal schon dabei bin säe ich auch den Sellerie aus und Fruchtsorten wie Paprika und Aubergine.

Fresszettel

Zuerst habe ich mir kurz einen Fresszettel geschrieben mit den Pflanzen, die ich schon jetzt aussäen kann. Ich habe alles was ich an Samen habe in einer Excelliste notiert. Denn ich habe sehr viele Samen. Dort habe ich auch die Aussaatzeiten der einzelnen Gemüse zusammengetragen. So behalte ich den Überblick.

Saatenkiste.jpg

Hier könnt ihr meine große Box sehen. Ich habe alles innerhalb der Kiste in kleinere Schächtelchen gesteckt, so dass ich nach Pflanzenfamilien sortieren kann. 

Februarsaat

Das ist dann das Paket, das ich für den Februar zusammengesucht habe. Ganz schön viel.

Ich nutze gerne große Paletten mit jeweils 7 Töpfchen in einer Reihe. Diese habe ich mit einem Gemisch aus alter Erde vom letzten Jahr, Sand, Vulkangranulat und Kokosfasern gefüllt. Die alte Erde habe ich gebacken im Backofen. Auf 140 Grad 45 Minuten. Ich hoffe das reicht. Dies soll Krankheitskeime und Unkraut unterdrücken. Das Gemisch sollte nicht viele Nährstoffe besitzen. Das regt die jungen Pflanzen an ihre Wurzeln auf die Suche zu schicken. Das heisst, das sie kräftigere Wurzeln bekommen. Dadurch wird die Pflanze später wesentlich stärker da stehen. 

Mit dem Stöckchen mache ich Löcher für die Samen. Man muss die Saattiefen beachten. Sellerie zum Beispiel ist ein Lichtkeimer und darf nur mit ganz wenig Erde bedeckt werden. Ich drücke ihn nur an. Die Saattiefe steht oft auf den Päckchen oder ist im Internet gut zu finden.

Saat-BeschriftungSaatbeschriftung2

Zum Beschriften verwende ich Holzstäbchen und einen wasserfesten Stift. Jede Reihe bekommt ihr Schildchen.

Mein Porreesamen ist schon mehrere Jahre alt. Mal sehen ob er überhaupt noch keimt. Deshalb habe ich gleich zwei Reihen ausgesät. Die Samen verlieren auch je nach Art die Keimkraft. Aber ich verwende sie lange. Ich säe dann einfach mehr aus als ich brauchen würde. Geht ein Samen gar nicht mehr auf, kann ich immer noch Samen nachkaufen.

Beim Paprika bin ich sehr gespannt. Zum Teil ist es Samen von der letzten Ernte.

Aussaat_angießen

So, jetzt wird alles mit einer Ballbrause angegossen. Diese hat einen sanften Strahl. So bleibt alles an seinem Platz.

Mit den Paprika und Auberginen habe ich Samen ausgewählt, die eine hohe Keimtemperatur brauchen um loszulegen. Deshalb stelle ich die Palette auf das Fensterbrett an der Südseite. Die Heizung ist darunter und es dürfte moggelich war werden.

Jetzt heißt es warten. Vielleicht sieht es dann in den nächsten Tagen so aus:

Hier habe ich schon vor einigen Tagen Zwiebeln gesät. Auch hier habe ich alte Erde verwendet aber nicht gebacken. Es hat sich ein Hornveilchen und vermutlich eine Kohlsorte ans Licht geschoben. Leider noch keine Zwiebel

Das sind meine schönsten Gartenmomente. Ich liebe es mich vom Garten überraschen zu lassen.

Welche Überraschungen magst du?

Was man im Februar schon aussäen kann? Das hängt auch von den Sorten ab, die du gerne haben willst. So gibt es z.B. beim Lauch frühe und späte Sorten. Lauch, den du im Sommer schon ernten kannst säst du jetzt.

Beispiele:

  • Ich habe die Sorte Hilari gewählt.
  • Fenchel Fino
  • Kohlrabi Sorte Lanro ist dann schon zeitig erntereif und man kann danach anderes Gemüse ins Beet pflanzen.
  • Salate. Ich habe da den Kopfsalat Zulu und Viktoria und den Lollo bianco.
  • Paprika, Chili und Auberginen haben eine lange Kulturzeit und sollten deshalb früh gesät werden
  • Physalis
  • Sellerie braucht auch sehr lange für seine Knolle
  • Zwiebeln

Meine Jungpflanzen müssen mit dem Licht am Fenster auskommen. Das ist oft zu wenig und sie werden etwas spierig. Macht nichts. Ich pflanze sie dann entsprechend tiefer in die Erde beim Auspflanzen. Es klappt trotzdem. Aber es bedeuet auch, dass man nicht zu super früh mit allem loslegen sollte. Also ihr habt noch genug zeit.

Ich Grüße Euch und wünsche euch viel Spass beim Jungpflanzen ziehen.

Eure Andrea

Was meine Haustiere mich lehren – Katze Patty

Patty‘s Lebensmut ermutigt

Heute möchte ich euch meine Lehrmeisterin Patty kurz vorstellen.

Patty ist eine schneeweiße Katze mit blauen Augen. Sie ist taub.

Wir haben Patty als ganz kleinen Wurm gefunden. Wir waren auf Urlaub am Meer. Sie war halb verhungert, geplagt von Flöhen und Schnupfen. Ihre Augen waren so verklebt, dass sie nichts sehen konnte. Ihre Mutter hatte sie in einer erhöhten Mauernische ausgesetzt – verlassen.

Aber Patty hatte eins:

Lebensmut

Trotz aller Aussichtslosigkeit schrie sie aus vollem Hals

Mau miao

Maaaaaaauuuuu

Sie hatte Hunger. Wenn man Hunger hat hilft schreien, war wohl ihre Devise.

Unsere Kinder hörten und fanden sie. Aufgeregt holten sie mich hinzu. Da war es um mich geschehen. Wir mussten helfen. Also nahmen wir erst mal das Kätzchen und weichten aus Ermangelung von Nahrung das Trockenfutter von Lucky unserem Hund auf. Sie frass es. Und noch heute liebt sie Hundetrockenfutter. Wir wuschen sie und dann kam Lucky.

Lucky leckte sie trocken und wärmte und behütete sie. Sie spielten miteinander und waren Freunde bis zu Lucky’s Tod.

Patty lehrt mich also niemals aufzugeben. Wunder geschehen.

Von Patty kann man noch viel mehr lernen. Aber davon ein andermal. Es will ja alles verdaut werden.

Also gebt niemals auf! Glaubt an das Leben und eine schöne Zukunft. Alles ist möglich.

Farben eines Februarmorgens

Alles ist wunderschön, man muss nur hinschauen

Man muss nicht weit vor die Türe gehen um kleine Wunder und Schönheiten zu finden. Ein eisiger Februarmorgen bringt viele schöne kleine Wunder zur Welt. Unsere Augen müssen sie nur sehen und unser Herz muss sich ihnen öffnen.

Morgens führt mich einer meiner ersten Wege zu meinen Hühnern. Sie leben hinter der Scheune im großen Garten, den sie leider doch sehr strapazieren. Manches jedoch überlebt und bietet jetzt dem Auge etwas wo es sich festhalten kann.

Beige- und Brauntöne bestimmen heute früh das Bild. Charlie geht schon mal voraus. Er kennt unseren Weg schon.

So unscheinbar wie es auf dem Foto aussieht ist es jedoch nicht. Schon am Rosenbogen finde ich Freude für meine Seele.

Oben hat die Natur kleine dunkelrote Kleckse gemalt und mit wenig weiß überzuckert. Noch haben die Vögel die Hagebutten stehen lassen. Ich bin gespannt ob eine Amsel sich hier laben mag. Auf der anderen Seite des Bogens gibt es gar noch kräftiges Grün im Kontrast. Und dennoch fügt es sich harmonisch in die gedämpfte Farbpalette des Wintermorgens.

Verweilen – Schauen – Sein

Schauen – Staunen – Genießen

Samenstände und Früchte bieten den Wesen meines Gartens Lebensraum und Futter. Man sieht Hortensienblüten, eine Hagebutte, Lavendel, Hibiskussamen, Efeufrüchte, Samenstand der großen Königskerze und die wolligen Blätter der Königskerze.

Auf dass sie sich alle wohlfühlen! Das hoffe ich sehr.

Wo habt ihr heute gestaunt?

Eure Andrea